Schwer zu erkennende Fallen beim Abnehmen

Im letzten Artikel ging es um Fallen beim Abnehmen und zwei dieser „Fallen“ in die Ihr tappen könnt (zwischendurch essen und falsche Getränke), habe ich euch (Hier) im Beitrag beschrieben. Weil es noch weitere Fallen gibt in die wir alle tappen, habe ich mir heute die verbreitete Lüge: „zu wenig essen um abzunehmen“ vorgenommen.


 
Es geht uns allen so, dass wir nur Fehler abstellen können, die wir erkannt haben. Auch wenn ihr denkt, „Das weiß ich schon lang“, werden die Fehler oft unterbewusst weitergemacht und erst spät bemerkt. Bewusst vermeiden könnt Ihr sie nur, wenn Ihr sie bemerkt, bevor ihr sie macht. Spätestens aber wenn Ihr dabei seid den alten Gewohnheiten nachzugeben.

Zu wenig Essen?

Es gibt noch weitere „Fallen“, die uns fast täglich begegnen und die Ihr mit Sicherheit auch schon kennt, bzw. davon gehört habt. Das Problem ist nur, dass die meisten erst bemerken was falsch gelaufen ist, wenn sich gesundheitliche Probleme bemerkbar machen.

Vermeidbar ist das, wenn man sich eingesteht, dass man auch mal was falsch machen kann. Die Fallen, die ich euch im heutigen Artikel vorstellen will, sind solche „falschen“ Weisheiten und: Kein Sport? Wenig Essen?
Das klingt sogar schon falsch oder?

Seitdem ich begriffen habe, dass uns alles Mögliche vorgegaukelt wird, informiere ich mich erst näher und umfassender, bevor ich etwas glaube, das auf Verpackungen aufgedruckt ist oder von Gauklern in Videos behauptet wird. „Bewusst“ bekannte Fehler zu vermeiden, ist der einzige Weg den Verführern zu entkommen.

Falle Drei: Zu wenig essen um Abzunehmen

Das ist einer dieser Verführer, der uns vorgaukelt, dass wir „Schnell – schnell“ abnehmen können. Der Unsinn ist weit verbreitet und oft erfolglos. Nicht nur, dass es keinen Spaß macht zu hungern, es ist sogar gefährlich.

Der Stoffwechsel fängt bei Nahrungsknappheit an Muskelmasse zu verdauen, holt sich also seine Energie dort, wo er sie am schnellsten bekommt und das ist nicht euer Speicherfett.

Fastenkuren können für die kurze Zeit schon Erfolge bringen, reinigend wirken und entschlacken, aber man muss nach dieser begrenzten Zeit zu einer ausgewogenen Ernährung zurückkehren um dem Organismus nicht zu schaden.

Fakt ist jedoch, dass es gar nicht daran liegt wie viel Ihr esst, sondern an der Art der Ernährung, also was Ihr esst und wann Ihr esst.

Klar tut sich etwas auf der Waage und vor dem Spiegel, wenn Ihr so gut wie gar nichts mehr esst. Der Erfolg wird jedoch von kurzer Dauer sein, denn euer Körper holt sich, was er braucht, darauf könnt Ihr euch verlassen.
Heißhungerphasen und Fressattacken, von denen die meisten ein Lied singen können beweisen das.


 
Die geringen Nahrungsmengen zwingen euren Stoffwechsel sich umzustellen und alles was Ihr esst, wird umso effektiver verwertet. Das wiederum bedeutet, dass es öfter zu Heißhungerattacken kommt, die eure ganzen Bemühungen zunichtemachen.

Der Jojo-Effekt und die schlechten Zeiten

Zu wenig essen vermittelt eurem Körper außerdem den Eindruck von schlechten Zeiten und für die muss schließlich vorgesorgt werden. Er speichert also noch mehr Energie in den Fettzellen und fängt an „zu Hamstern“.

Der Jojo-Effekt lässt grüßen und kurzfristige Erfolge, die das Hungern gebracht hat, sind schnell verschwunden. Esst Ihr nach einiger Zeit wieder normal, weil solche „Torturen“ niemand lange durchhält, nehmt Ihr sogar viel schneller wieder zu.

Nahrungsentzug zahlt sich also auf lange Sicht nicht aus und schwächt den ganzen Körper. Dieser „Schwäche“ könnt Ihr jedoch mit Fitnesstraining und Sport entgehen, was mich zum nächsten Unsinn kommen lässt, der von einigen propagiert wird, die beim Verkauf ihrer Diätprodukte auf unsere Bequemlichkeit setzen.

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