Schwer zu erkennende Fallen beim Abnehmen

Wenn Ihr versucht abzunehmen oder vielleicht nur gesünder leben wollt, gibt es genügend Fallen in die Ihr tappen könnt, dazu braucht man sich nicht viel umzusehen. Während Ihr einen Teil der Fallen leicht umgehen und so entschärfen könnt, sind einige dieser „Fangeisen“ schwerer zu erkennen und wesentlich schädlicher für Gesundheit und Geldbeutel.


 
Mit den schwer zu erkennenden Fallen meine ich die, die in künstlichen, chemischen „Zusatzstoffen“, „Nahrungsergänzungen“ oder „Geschmacksträgern“ versteckt sind, die niemand braucht.

Es gibt jedoch weit mehr solcher Fallen, in die jeder (auch ich immer wieder) unterbewusst tappt und sich dann stirnrunzelnd wundert, warum es mit dem Abnehmen nicht klappt.

Falle Eins: zu viel zwischendurch essen

Fangen wir einfach mal damit an, dass oft und zu viel zwischendurch gegessen wird. Wir essen zu viel und dann noch das Falsche, nebenbei, also zwischen den Mahlzeiten. Das ist eine der schlimmsten Fallen, in die Ihr tappen könnt.

Ohne dass Ihr es bemerkt oder kontrollieren könnt summieren sich die Pfunde. Esst/nascht Ihr bspw. während der Stunden vor dem Fernseher, „Häppchen für Häppchen“, stellt sich kein Sättigungsgefühl ein.

Weil Ihr euch nach dem Spielfilm kaum noch bewegt oder direkt danach schlafen geht, sammelt sich „unbewusst“ Gramm für Gramm auf den Hüften.

Spüren werdet Ihr die Pfunde und Kilos erst, wenn die Hose nicht mehr zugeht oder der Gürtel wieder ein Loch weiter geschnallt werden muss.

Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass sich diese „Schleichröllchen“ garantiert an den Stellen bilden, an denen sie keiner braucht und an denen sie für alle sichtbar sind.

Wer ist schuld an den Fettpolstern?

Die unscheinbaren, kleinen Knabbereien sind es, die uns verleiten immer wieder zuzugreifen. Genau das sind die Schuldigen, wenn Ihr euch fragt, wo die Fettpolster herkommen.

Natürlich auch die fehlende Bewegung aber das ist ein anderes genauso wichtiges Thema. Umgeht diese Fallen, esst immer bewusst, zu festen Zeiten und gewöhnt euch das „zwischendurch“ Naschen einfach ab.

Der hat gut reden, werdet Ihr jetzt denken, aber es ist wirklich nicht schwer und die ersten drei vier Wochen, die „Abgewöhnungsphase“ sind schnell überstanden. Ist die Phase des bewussten Abgewöhnens erst einmal vorbei, wird es leichter.

Habt Ihr das geschafft und euch das Naschen abgewöhnt, dann schleicht sich zumindest dadurch kein Fett mehr auf die Hüften und Ihr habt die Chance euren Hüftspeck loszuwerden.

Falle Zwei: Die falschen Getränke

Die falschen Getränke, sind ebenfalls eine der großen Fallen. Alkohol bspw. wirkt sehr Appetitanregend (anfangs), macht in der Folge faul und träge und schädigt schließlich unser größtes Stoffwechselorgan, die Leber dauerhaft.


 
Denkt Ihr dann, dass Ihr besser und gesünder trinkt, wenn Ihr besser zu Limonaden oder Colas greift, ist das wieder ein Trugschluss, denn der viele Zucker hat ähnliche Wirkungen wie der Alkohol, jedenfalls langfristig.
Der Blutzuckerspiegel steigt, macht euch ebenfalls träge und faul und zaubert die Kilos auf die Hüften.

Ihr könnt euch da voll auf die Gaukler aus der Werbung verlassen, die euch mit glänzenden Etiketten und Worten wie „Power“, „Fitness“, „Spritzig“ oder „Vital“, tolle Getränke versprechen, die euch förmlich mitsamt der Flasche anspringen.

Lest Ihr dann die Zutatenliste und rechnet die 100ml Werte mal auf den Inhalt der Flasche hoch, erkennt Ihr deutlich, dass es gar nicht so gesund sein kann wie auf dem Etikett behauptet. Im Gegenteil, wenn Ihr das Zeug nehmt, weil Ihr abnehmen wollt schadet es eher als es nützt.

Über die zuckerfreien „Zero-Zucker“ Getränke will ich gar nicht reden, denn hier ist gesundheitliche Schädigung vorprogrammiert und Giftstoffe wie „Aspartam“ werden mit dem vollen Wissen um ihre Schädlichkeit verwendet.

Darüber berichten viele andere Websites und auch viele Videos dazu stehen zur Verfügung. Sollte euch interessieren wer euch aus Profitgründen vergiftet, könnt ihr „Aspartam“ einfach mal googlen und mehr darüber erfahren.

Fruchtsaft, Obst und Zucker

Kalorien, meist in Form von Zucker, Maissirup verstecken sich in den meisten Getränken, es sind Geschmacksträger, die bedenkenlos eingesetzt werden. Darüber habe ich schon in anderen Artikeln, wie bspw. Hier über Zucker oder Hier über Kohlenhydrate, die auch nur Zucker sind, berichtet.

Doch Ihr solltet wissen, dass auch in Fruchtsäften und allgemein in Obst sehr viel Zucker (Fruchtzucker) steckt und auch wenn Obst sehr gesund ist, hilft es nicht beim Abnehmen.

Hier ist vorteilhaft, die Säfte mit Mineralwasser zu verdünnen, also, möglichst viel Wasser trinken bzw. dem Saft Wasser beimischen.
Natürlich ist es weiterhin gesund und niemand hat etwas dagegen auch mal den puren Saft zu trinken, nur tut das bewusst und nicht dauernd!

So, ich denke dass ich gerade wieder eine dieser Abnehm, bzw. „Jojoeffekt-Fallen“ beseitigt habe. Ein Punkt weniger, der euch am gesunden Leben in einem gesunden Körper hindert.

Und weil Ihr das mit dem Wasser eigentlich auch schon wisst, müsst ihr dieses Wissen nur noch aus dem „Unterbewussten“ ins „Bewusste“ speichern.

Eigentlich ganz einfach Oder?

Fazit

Um überhaupt eine Chance zu haben, den Fallen zu entgehen, müsst Ihr diese kennen und zwei dieser „Fallen“ habe ich euch hier versucht zu erklären, wobei ich festgestellt habe, dass in Getränken mehrere Fallen eingebaut sind.

Fallen und Fallensteller zu erkennen und zu umgehen ist eine Abnehmlösung, soviel ist klar und da das Ganze bekanntlich mehr als die Summe seiner Teile ist, wird es wohl richtig und wichtig sein zumindest einige Fallen zu kennen und nicht mehr hineinzutappen.

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