Gesund abnehmen mit Obst, Apfel!

Von einseitigen, „Monodiäten“ soll auf jeden Fall (und zwar zu Recht) abgeraten werden, doch es hat mit ziemlicher Sicherheit noch niemandem geschadet, ab und zu mal einen Apfel-tag einzulegen. Ein sehr gesunder Helfer ist der „Apfel“ auf alle Fälle und auch in jeder Form, ob Sie „Äpfel“ nun als wohlschmeckenden Saft verwenden oder direkt reinbeißen spielt dabei weniger eine Rolle.


Sie werden Ihr Vorhaben, Gesund abzunehmen, enorm unterstützen wenn Sie täglich einen Apfel essen. Äpfel enthalten viele sekundäre Pflanzen- und Ballaststoffe zum Beispiel „Pektin“, das die Verdauung unterstützt.

Natürlich enthalten andere Obstsorten, wie Aprikosen, Kirschen oder Orangen auch Pektine, es sind aber die relativ zähen/harten Bestandteile/ Pflanzenteile in denen sich viel Pektin findet, also genau das, was keinem schmeckt. Bei Gemüse ist hier die Möhre zu nennen in der sich ähnlich viel Pektin findet wie im Apfel.

Sein Vitamin C und Kaliumgehalt stellt den Apfel auch in die Reihe der gesunden Lebensmittel. Die leicht verdauliche Kohlenhydrate sind es jedoch, die wiederum in Frage stellen große Mengen Äpfel zu essen um abzunehmen.
Der Spruch:
“An apple a day keeps the doctor away – Ein Apfel am Tag hält den Arzt fern.”

Ist eben auch so zu verstehen und viel hilft auch hier nicht wirklich viel, denn die Kohlenhydrate lassen Sie wieder zunehmen. Regelmäßig, immer wieder, ein Apfel am Tag wirkt auf jeden Fall gesundheitsfördernd und sollte zur Gewohnheit werden, genau wie Ihr tägliches Training.

Äpfel sind gesund! Greifen Sie ruhig zu

Sie sollten auf jeden Fall auf Äpfel zurückgreifen wenn Sie auf eine gesunde Ernährung achten und da die meisten Vitamine in der Schale stecken, sollte diese mitgegessen werden. In der Schale der Äpfel sind gesunde Carotinoide enthalten.
(Zitat)
„Die meisten von ihnen haben die Funktion von Antioxidantien. Dadurch sollen sie vielen Erkrankungen wie Krebs, Arteriosklerose, Rheuma, Alzheimer und Parkinson, Grauem Star oder der Hautalterung vorbeugen. Von allen Nahrungscarotinoiden hat Lycopin (z. B. in Tomaten) das größte antioxidative Potenzial und gilt als wirksamster Schutz vor dem besonders reaktiven Singulett-Sauerstoff. Lycopin hemmt auch das Wachstum von Tumorzellen effektiver als α- oder β-Carotin.
Die antikanzerogene Wirkung der Carotinoide ergibt sich theoretisch auch aus ihrer Eigenschaft, eine gut funktionierende Kommunikation zwischen den Zellen herstellen zu können“.
(Zitatende)

Apfel? Was ist denn drin?

Äpfel enthalten (im frischen Zustand) zwischen 80 bis 90% Wasser. Sein Kohlenhydratanteil beträgt immerhin zirka 11% und diese Kohlenhydrate bestehen hauptsächlich aus Fruchtzucker. Fett ist mit 0,5 % genau wie die 0.3% Protein, die 0.5% organische Säuren und die 0.35 Mineralstoffe kaum erwähnenswert. 2% der Inhaltsstoffe des Apfels sind Nahrungsfasern also für die Verdauung sinnvolle und wichtige Ballaststoffe.

Die Schale der Äpfel enthält mehr Vitamin C als sein Fruchtfleisch, weshalb sie gereinigt und mitgegessen werden sollte. Beeinflusst wird der Vitamingehalt natürlich durch verschiedene Sorten, Reife und Lagerung von Äpfeln und bei frischen Äpfeln beträgt der Vitamin-C-Gehalt zirka 12 mg pro 100 g.

Äpfel regelmäßig vorbeugend essen

Der hohe Kalium-Gehalt ist bei den Mineralstoffen noch erwähnenswert und wasserlösliche Vitamine, wie Vitamin B6, Biotin, Folsäure, Thymian oder Riboflavin sind ebenfalls enthalten. Die Carotinoide wurden gerade erwähnt, diese gelten als eine Vorstufe des wichtigen Vitamins A.

Deswegen sind Äpfel ebenfalls gut für das menschliche Sehvermögen. Unentbehrliche Mineralstoffe wie Magnesium, Eisen, Phosphor Kalium und Calcium, sind auch in ausreichenden Mengen im Apfel enthalten. Essen Sie regelmäßig Äpfel beugen Sie dadurch auch Herzerkrankungen und Krebs vor! Hier ist auch wieder das regelmäßige, langfristige ein wichtiger Faktor für den Erfolg solchen Handelns.


Der hohe Gehalt/Anteil an Gerbstoffen und Phenolen wirkt reinigend und erweiternd auf die Blutgefäße und auch das ist als vorbeugende Maßnahme gegen Herz-und Kreislauferkrankungen zu sehen. Selbst Viren und Bakterien werden durch die im Apfel enthaltenen Phenolverbindungen in ihrem Wachstum gebremst. Die enthaltenen Phenole schützen demzufolge auch vor Krebserkrankungen und Thrombosen.

Apfelsaft? was ist denn drin?

Wird nun aus Äpfeln Saft hergestellt, sind die wasserlöslichen Inhaltsstoffe des Apfels: Vitamin C, Vitamine der B-Gruppen, Zucker, Säuren und Aminosäuren praktisch vollständig in dem Saft enthalten. Das Gleiche passiert mit großen Teilen der Mineralstoffe, der „phenolischen“ Verbindungen und des Fruchtzuckers (Fructose).

Die im Wasser nicht/kaum löslichen Stoffe (z.B. Nahrungsfasern) bleiben größtenteils im Pressrückstand zurück, es fehlen im Prinzip also nur Teile der Ballaststoffe. die Inhaltsstoffe verändern sich durch die Verarbeitung (Wärmebehandlung, Klärung und Lagerung). Beispielsweise setzen sich Klare und Trübe Säfte unterschiedlich zusammen, da bei der Klärung die verschiedenen Trubstoffe (sekundäre Pflanzenstoffe, Nahrungsfasern, Proteine) entfernt werden.

Auch die Mineralstoffe gehen (je nach Löslichkeit) unterschiedlich in den Saft über und so geht ein großer Teil des „Vitamin C“ bei der Verarbeitung verloren da es empfindlich auf Licht, Wärme oder Sauerstoff reagiert. So ziemlich alle anderen wasserlöslichen Vitamine bleiben jedoch auch nach der Verarbeitung erhalten

Wirkung der Äpfel ist Gesundheitsfördernd?

Obst hat eine gesundheitsfördernde Wirkung der Volksmund sagt das seit alters her und das ist ein Punkt, der von niemandem bestritten wird und weil inzwischen die verschiedensten wissenschaftlichen Studien den Beweis dafür angetreten haben, wissen wir auch, dass regelmäßiges essen von Obst das Risiko verschiedener Krebs- und Kreislaufkrankheiten verringern kann.

Hauptsächlich findet sich der Grund dafür in den Ballaststoffen (Nahrungsfasern), Mineralstoffen, Vitaminen, und den sekundären Pflanzeninhaltsstoffen (z.B. Phenole). Ein hoher Fructose Anteil bewirkt wiederum, dass der Blutzuckerspiegel, (im Vergleich zu anderen Getränken mit ähnlichem Energiewert), weniger ansteigt.

Übergewicht und Diabetes

Wichtig wird diese Tatsache bei Übergewicht und sich daraus entwickelnder Diabetes. Dem hohen Kaliumgehalt sagt man gar eine blutzuckersenkende Wirkung nach und Kalium ist für die Nerven und die Muskulatur sehr wichtig. Äpfel und auch der Saft aus Äpfeln wirkt im Körper (aufgrund des Kalium, Calcium und Magnesiumgehalts) basisch.

Durch unsere moderne, eiweißreiche Ernährung bildet sich oft einen Säureüberschuss im Organismus, was diese Wirkung von Äpfeln wichtigmacht. Auch Spurenelemente wie Chrom, Kupfer, Mangan und Molybdän sind vorhanden und ein Glas Apfelsaft kann bereits 20 bis 40% des Tagesbedarfes decken.

Viel Vitamin C ist auch enthalten, dies kann die freien Radikale gut neutralisieren und Sie können auf die völlig sinnlosen künstlichen/synthetischen Präparate verzichten.

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Steffen Beyer auf Google +