Ernährung als Fitnesshilfe

Im letzten Beitrag ging es darum, sich selbst ins Spiel zu bringen und für das Zusammenspiel der Funktionen Ihres „Instruments Körper“ die richtigen Zutaten (Ernährung, Fitness), zu verwenden. Das Hauptproblem dabei ist, dass viele Leute nicht (oder zu spät) erkennen, warum ihr Körper sich in den letzten Jahren so entwickelt hat, so aussieht und so schwach ist, dass es ihnen auffällt.


 
Immer wenn wir ältere Menschen hören, die im Brustton der Überzeugung sagen, „Ja früher, da war alles anders“, verdrehen wir wahrscheinlich die Augen und denken „Ooohh nicht schon wieder die alte Leier“. Wie sieht es denn aus, wenn es um Gewicht und Fitness geht und mittlerweile erwischt man sich manchmal selbst dabei wie man das sagt.

Begreifen, warum wir es so schwer haben

Wenn wir aber begreifen wollen (oder müssen) warum wir es so schwer haben unser Gewicht zu halten, dann müssen wir zurückdenken. Da passt gerade das „Zitat“ von Søren Kierkegaard:
“Verstehen kann man das Leben rückwärts, leben muss man es aber vorwärts.”

Zurückdenken? Mhhh… okay, aber wohl nicht gleich bis in die Zeit der Höhlenmenschen (obwohl Ihnen auch das einige als Abnehmlösung verkaufen wollen). Selbst wenn wir nur zirka 200 Jahre zurückgehen wird schon deutlich, wo die Unterschiede liegen.

Im Gegensatz zur damaligen Zeit gibt es heute (zumindest in den Ländern, in denen Übergewicht ein Problem ist), Nahrung im Überfluss, an jeder Ecke ist ein Supermarkt oder irgendein Discounter.

Die Werbung lockt alle mit ziemlich ungesunden süßen Sachen, also mit der legalen Droge Zucker und von den künstlichen Giftstoffen in der Fertignahrung wollen wir gar nicht erst reden. Zumindest muss (und kann) keiner Tage lang Jagen oder Sammeln, um satt zu werden. Die Jagd ist zu einer Art Trophäensammlung geworden und erfüllt schon lange nicht mehr den Zweck der Nahrungsbeschaffung.

Es gibt Lösungen und sogar ziemlich einfache

Genauso wenig werden schlechte Zeiten, für die der Körper sich früher Fettreserven zugelegt hat, bei den heutigen Jobs (zum Beispiel in den Büros oder in den „fast“ vollautomatischen Fabriken), noch eine Rolle spielen.

Mal abgesehen von den Verschwörungs- und „Weltuntergangstheorien“, die sich auch nur in solchen „hochentwickelten“ Ländern ausbreiten, sind die Gründe, sich solche Reserven anzufressen, wohl im Frust, in der Bequemlichkeit und in genau der gerade genannten Panikmache der Medien zu finden.

Die Energie, die sich die Menschen damals zuführen konnten wurde genauso gespeichert und wieder genutzt wie heute. Nur heute wird die gleiche Energiemenge zugeführt (okay oft mehr, viel mehr) und gespeichert, jedoch weil sich die meisten Menschen weniger bewegen (Dank des modernen bequemen Lebens), nicht mehr genutzt.

Diese „Vorräte“ vermehren sich auch noch ständig und wir finden keine Lösung um sie zu entfernen. Dabei ist es relativ einfach, denn Sie brauchen nur die Ursache zu entfernen. Wenn die Lagerhallen voll sind baut der Körper neue und das ohne uns zu fragen.

Wir können einschreiten, indem wir die Lieferungen verringern und dadurch die Energie aus den Lagerhallen zur Verbrennung nutzen. Es gibt also doch Lösungen und sogar ziemlich einfache, denn Sie Leben und Leben bedeutet, sich auch ständig zu verändern. Sie können die schlechten Gewohnheiten verändern (abgewöhnen), sich neue Gewohnheiten (Fitness, Ernährung mit natürlichen Lebensmittel, weg vom Nahrungsmüll), angewöhnen.

Sie können Ihr Umfeld verändern und auch dadurch Ihrem Körper helfen sich zu erneuern (vielleicht umgeben Sie sich mit den falschen Menschen). Das alles gelingt niemandem mit einem Fingerschnippen, aber über längere Zeit klappt das mit den neuen Gewohnheiten und mit dem neuen gesünderen Leben.

Sind andere schuld, wenn Mann/Frau es nicht schafft?

Da gibt es zwar noch die Fraktion, die das nicht schafft, aber diese Gruppe sollte erst einmal darüber nachdenken ob sie überhaupt etwas verändert haben, ob sie überhaupt etwas verändern wollen und ob es Sinn macht zu Jammern und die Schuld bei anderen zu suchen.

Schafft Mann/Frau es nicht, sind oft andere Schuld, mhhh… ? Zu 90% wohl nicht, aber die anderen 10%? Da ist teilweise schon was dran, denn es sind Giftstoffe wie Glutamat, die durch Ihre Eigenschaften verhindern, dass ein Hinweis Ihres Magens, das genug Energie ankam, also der „Satt“ Befehl, gar nicht im Gehirn ankommt und so immer weiter gegessen wird.


 
Nun, wozu das führt, ist bekannt und rollt/wälzt sich täglich durch die Konditoreien und die anderen Fresstempel. Gerade zum Thema Glutamat haben wir einen guten Beitrag auf der Seite: Zentrum der Gesundheit , gefunden, aus dem wir gleich ein Zitat übernommen haben.
(Zitat)
„Geschmacksverstärker sind chemische Substanzen
Industriell zugesetzte Geschmacksverstärker sind keine Gewürze, sondern chemische Substanzen, die unabhängig vom Aroma eines Nahrungsmittels ein künstliches Hungergefühl im Gehirn simulieren, um den Absatz theoretisch geschmacklich ungenießbarer Produkte zu ermöglichen.
Da die verschiedenen, gebräuchlichen Glutamate (Natriumglutamat, Kaliumglutamat, Calciumglutamat und Glutaminsäure) in ihrer Wirkungsweise nahezu identisch sind, soll im Folgenden von „dem“ Glutamat die Rede sein.“
(Zitatende)

Wie anfangen? Fazit

Fangen Sie also einfach damit an, sich ihre Nahrung selbst zuzubereiten, dass macht erstens Spaß und verhindert zweitens, dass sie sich ständig mit diesem Giftmüll betäuben.

Ist der Kopf nach kurzer Zeit wieder klarer und die Trägheit, die durch Betäubungsmittel, wie Alkohol und vor allem durch leere Kohlenhydrate (alles vom Bäcker) ausgelöst wird verschwindet, bekommen Sie mit Sicherheit wieder Lust darauf, sich zu bewegen und ein besserer Kreislauf fängt an, für ihren Körper zu arbeiten.

Mit Bewegung, also einem möglichst regelmäßigen Fitnesstraining wird alles noch einfacher und Sie kommen durch einen sinnvollen Muskelaufbau zu einem Stoffwechsel, der sich neu optimiert, die Fettverbrennung vervielfacht und die Fettspeicher abbaut.

Das ist doch, genau die Lösung zum Abnehmen, die Sie eigentlich suchen oder? Da wollen doch eigentlich alle hin, die den Willen haben abzunehmen. Sie werden merken wie Sie (ohne künstliche, chemische Mittel) abnehmen, wie Ihre Leistungsfähigkeit zunimmt und der Spaß am Training, der Spaß an der neuen Art der Ernährung und auch der Spaß am Leben wieder zunimmt.

Das ist der Weg! Also Los, Rechner aus und Los gehts!

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Steffen Beyer auf Google +