Ist Fitnesstraining eine Selbstverständlichkeit?

 
Der eine will Sie erreichen, der andere will sie erhalten, Fitness bedeutet also für jeden etwas anderes und das ist verständlich. Für den, der sie bereits hat, ist eigentlich nur die Frage aktuell, wie er sie behalten kann.


 
Wenn ein aktiver Mensch regelmäßig etwas dafür tut, wird das Training (und die Zeit dafür) so normal und selbstverständlich sein, dass es eine gute Gewohnheit ist und gar nicht mehr über die Notwendigkeit nachgedacht wird. Da kann man nur sagen: Wohl dem, der so weit ist : -) und sein regelmäßiges Fitnesstraining als selbstverständlich ansieht.

Damit Sie auch dorthin kommen und einen Weg zu ihrer eigenen (selbstverständlichen) Fitness finden, werden wir uns in diesem und den nächsten Beiträgen mit dem Thema näher befassen.

Sind Sie auf dem richtigen Weg?

Geschätzte 90 % der Menschen, die ein regelmäßiges Training durchführen sollten, sind noch nicht so weit und dieser Personenkreis (egal ob nun weiblich oder männlich) nutzt noch die als normal und selbstverständlich empfundenen „falschen“ Gewohnheiten.

Allerdings sind die meisten davon schon am Anfang des richtigen Wegs und suchen zumindest nach Lösungen (und nicht nach Ausreden). Ob dieser Kreis nun die fehlende Fitness bemerkt hat, weil bereits Probleme auftreten oder ob die Einsicht aus anderen Quellen kam, sei erst mal dahingestellt. Wichtig ist, dass es überhaupt Klick gemacht hat.

Einschränkungen die man bemerkt, egal ob Privat oder im Job, sind ein Problem, das eben auf solche falschen (bequemen) Gewohnheiten beruht und sich langsam an/einschleicht.
Man braucht länger als der Kollege, kommt nicht mehr mit oder unternimmt nichts mehr mit der Familie, weil der bequeme Sessel oder die Couch zusammen mit dem TV Programm mal wieder wichtiger sind.

Gerade im Job bemerken die meisten zuerst, dass sie etwas tun müssen und meist plötzlich kommt die Erkenntnis: „Upps… ich muss ja was tun, sonst bin ich draußen.“ Dann ist auf einmal Not am Mann, das Geschrei ist groß und Schnell, Schnell wird zur Devise. Und natürlich (Sie werden es ahnen), geht das nach hinten los und fügt denen, die es übertreiben manchmal noch großen Schaden zu..

Der erste Schritt, die Selbsterkenntnis

Natürlich hört es niemand gern und viele trauen sich auch nicht (oder sind zu Stolz) zu sagen: „Da hab ich in den letzten Jahren Fehler gemacht“. Niemand stellt sich gerne hin und gibt zu, dass er in den letzten Jahren vieles falsch gemacht hat, was die Gesundheit betrifft. Oder es ist Angst, die Angst vor der Verpflichtung?

Denn wenn Sie etwas öffentlich machen, wenn Sie etwas laut hinausposaunen, stellen Sie eine Behauptung auf, die Sie noch beweisen müssen. OK, so gesehen wäre dieses „eingestehen“ der erste Schritt zum gesünderen und besseren Leben. Man muss sich nur trauen!

Vielleicht ist das der Moment (Ihr Moment) in dem es „Klick macht“! Selbsterkenntnis soll ja der erste Schritt auf dem Weg zur Besserung sein. Gar nicht so einfach oder? Aber vielleicht ist das der einzige Weg für diejenigen, die in einer Gewohnheitsfalle stecken.


 
Erzählen Sie einfach überall, dass Sie etwas ändern wollen, in der Firma, den Kollegen, im Verein oder wo Sie sonst noch aktiv sind, im Freundes und Bekanntenkreis und natürlich auch in der Familie. Sollten Sie als erstes ein ungläubiges Lächeln, Kopfnicken oder ein „Ja-ja“ ernten, ist das erst recht ein Ansporn zu handeln, denn Sie wollen sich ja nicht blamieren? Sagen Sie sich einfach „Schluss jetzt“ „Ich zieh das jetzt durch“.

Okay, sind Sie jetzt soweit, Tun Sie es?

Machen Sie Ihr Vorhaben öffentlich. Ab dem Moment sind Sie in der Pflicht finden Wege diese Pflicht zu erfüllen. Informieren Sie sich weiter lesen Sie hier und in den vielen Beiträgen auf unserer anderen Seite (Mit Fitness auf Gesund umschalten).

Diesen Weg haben wir auch gewählt und so in den letzten Jahren viele Erfolge erzielt. Das „nicht blamieren wollen“ hat mir zum Beispiel im ersten Jahr fast 50 Kilo Gewichtsverlust gebracht.
Klar dauert es eine gewisse Zeit (3 bis 4 Wochen) bis sich die Gewohnheiten gebildet haben, die Ihnen Fitness bringen, statt sie Ihnen zu nehmen.

Wenn Sie aber soweit sind und weitermachen, werden aus den ungläubig lächelnden Blicken und dem „Ja-ja, mach Du nur“ der anderen, die ersten neidischen und manchmal auch bewundernden Blicke.

Allein diese Blicke bringen wieder jede Menge Motivation und sind es schon Wert weiterzumachen. Sie bekommen ein Siegergefühl bzw. sind Stolz und Selbstsicher und weil Sie dieses Gefühl gerne öfter haben wollen, werden Sie: Dranbleiben, Durchhalten, Weitermachen.

„WAS kann ich tun.“ Die ersten Schritte

Die Erkenntnis „Ich muss etwas tun“ ist schon da, denn Sie sitzen gerade hier und lesen. Es gibt einen Grund warum Sie hier lesen, es ist Ihr erster Schritt und jetzt steht die Frage im Raum, „WAS kann ich tun.“

Der erste Schritt ist natürlich die Information, denn darauf zu warten, dass jemand kommt, der Ihnen das Händchen hält und alles erklärt, ist nicht die Lösung um abzunehmen. Zu jammern, „mir hilft ja keiner“ bringt auch nichts, aber handeln schon. Sprichwörter wie: „Wer rastet der rostet“ oder „Hilf Dir selbst sonst hilft Dir keiner“ haben schon Ihren Sinn und stammen von Leuten, die diese Erfahrungen schon gemacht haben.

In den nächsten Beiträgen werden wir hier anschließen und vor allem deswegen mit dem Thema Fitness weitermachen, weil jetzt der beste Zeitpunkt dafür ist, anzufangen etwas zu tun!

Das Wetter wird wohl wieder besser, die Tage wieder länger und das Frühjahr kommt unausweichlich. Jetzt loszulegen, ist auch eine gute Möglichkeit der beliebten Ausrede „Frühjahrsmüdigkeit“ den berühmten Finger zu zeigen. Legen Sie los und wenn es erst einmal ein längerer Spaziergang ist, es ist ein Anfang.

Also los! Raus aus dem Sessel. Gunter Gabriel hat beim Training über seinen Fitnesstrainer gesagt (YouTube): Ich könnt ihm was in die Fres… hauen aber es tut ja so gut! DANACH!


Viele Grüße aus Plauen im Vogtland
 
Steffen Beyer
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