Fitnesswegweiser aus Holz, Text: Berechnung des BMI, ein ungeeignetes Mittel

Berechnung des BMI ist ein ungeeignetes Mittel

Es gehören mehr als zwei Messpunkte dazu Körpergewebe zu analysieren

Warum ist der BMI (Body Mass Index) ein ungeeignetes Mittel für die Berechnung Ihres Übergewichts? Die Frage ist ziemlich einfach zu klären, denn es gehören schon mehr als zwei Messpunkte dazu um gesunde und ungesunde Teile des menschlichen Körpergewebes zu analysieren.


 
Wir sind alle verschieden und schon deshalb ist es relativ unsinnig eine einheitliche Mess-Methode anzuwenden, die nur zwei Ausgangswerte als Leitfaden verwendet. Nach Anwendung des BMI stellen sich viele Menschen die Frage: Ich bin Fit,- aber ich bin Fett? Klar, genau das kann passieren wenn der Messwert „Gewicht“ falsch angewendet wird und Muskelmasse mit Fettgewebe gleichgesetzt wird.

Höherer BMI Wert durch mehr Muskulatur

Also, was jetzt? Wenn Sie fit sind und einige gute schlanke Muskeln haben, dann werden die sich als Fett auf der BMI-Skala zeigen, weil nicht berücksichtigt wird welcher Muskelanteil und welcher Körperfettanteil wirklich bei Ihnen vorliegt.

Da Muskulatur auch noch mehr wiegt als Fett, wird es sogar zu einem höheren BMI Wert führen, wenn Sie durchtrainiert sind. Sicher ist in diesem Fall nur, dass sie nicht fett sind. Das kann Ihnen aber auch schon der normale Blick in den Spiegel sagen.

Was Sie wirklich brauchen, ist eine Berechnung die berücksichtigt, was Ihren wirklichen Körperfettanteil ausmacht und hier, ist der problematische Punkt. Es gibt wieder viele verschiedene Methoden um den „KFA“ zu berechnen und darunter sogar einige sehr einfache. Bspw. ist der Bauchumfang eine Methode zur Messung.

Oder die Methode, die bei der US Navy angewendet wird und die zusätzlich noch den Hüftumfang und den Halsumfang einschließt. Einen Rechner zu dieser Methode haben wir hier in unserer Sidebar eingefügt, vielen Dank an „Cactus 2000“ für das Tool und die Erklärung dazu.

Bringt es etwas diese Werte zu kennen?

Schließlich gibt es noch andere Möglichkeiten diese Werte zu erfahren und Sie können auch eine Menge Geld für einen Test zahlen. Zum Beispiel, ist das Wiegen unter Wasser eine Methode, die das Körperfett anhand der Wasserverdrängung misst.

Sie werden im Wasser untergetaucht und Computer finden Ihren Körperfettanteil heraus. Alles machbar, alles teuer und das Resultat ist nichts weiter als die Aussage, dass Sie etwas tun müssen. Also nur eine Bestätigung Ihrer eigenen Einschätzung.

Ob es jetzt etwas bringt diese Werte zu kennen ist jedem selbst überlassen. Wichtig ist für alle, die sich darüber Gedanken machen nur die Tatsache, dass sie handeln sollten um daran etwas zu ändern. Okay, um Verbesserungen zu erkennen muss man den Wert schon vorher wissen, aber sehr wichtig ist es nicht, denn sie wissen auch so schon, dass Veränderungen notwendig sind.


 
Der BMI ist jedenfalls nicht die geeignete Methode, es gibt wirklich bessere und einfachere. Sie können die Körpergröße messen und in ein Verhältnis zum Gewicht setzen.

Das geht sehr schnell und sehr leicht aber es ist im Grunde nicht das, was Sie wollen, weil man hierbei nicht zwischen Muskelmasse und Fett unterscheidet.
Wenn jetzt beispielsweise Ihre Muskeln wachsen, so wirkt sich das negativ auf den errechneten Fettanteil aus, was tatsächlich unsinnig ist.

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Steffen Beyer auf Google +
 

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