Blutdruckmessung beim Arzt

Bluthochdruck Ursachen und beitragende Faktoren

Probleme erst bekämpfen wenn sie auftreten?

Die ersten 30 bis 40 Jahre in unserem Leben empfinden wir es als normal, dass unser Körper einfach funktioniert und zwar so, wie wir das wollen. Es gibt keine Probleme, ist Gewohnheit und unsere Leistungsfähigkeit hält den Belastungen stand. Der Körper wird benutzt und keiner denkt darüber nach, was passiert wenn Probleme auftreten.


 
Probleme erst zu bekämpfen wenn sie auftreten, ist eine unserer Gewohnheiten und bei vielen Dingen die richtige Wahl, ob wir jedoch bei der Gesundheit auch so handeln sollten? Mhhh… ich denke mal das geht irgendwann schief.
Denn die Gefahren bei hohem Blutdruck sind weitaus größer, weil er selbst keine Schmerzen verursacht, aber alle anderen Stoffwechsel- und Organfunktionen negativ beeinflusst.

Schnell-schnell funktioniert auch hier nicht

Ein zu hoher Blutdruck, ist eines dieser Probleme, bei denen es sogar gefährlich wird, wenn wir nicht handeln, bzw. weil wir ihn oft erst erkennen wenn es schon zu spät ist.
Nach Rat und Hilfe wird also erst gesucht, wenn das Problem erkannt wurde und hier soll es auch wieder „Schnell-schnell“ gehen.

Funktioniert aber in den meisten Fällen nicht. Okay, wer sich mit Medikamenten zufrieden gibt und sich seinen Blutdruck so „einstellen“ lässt, dass er weitermachen kann wie bisher, der soll das meinetwegen tun, aber ist dass das Ziel?
Wäre es nicht besser nach den Ursachen zu suchen und dort anzusetzen um langfristig wieder vom zu hohen Blutdruck wegzukommen?

Einfache Erkenntnis: es ist meist der Lebenswandel

Solche Gedanken im Kopf solltet Ihr zusammen mit eurem Hausarzt nach den Ursachen in eurem Leben suchen. Euer Hausarzt und auch eine Suche im Web, nach Veröffentlichungen und Berichten mit Tipps und Ratschlägen wie Ihr „zu hohen Blutdruck“ vermeiden könnt, wird euch zu einfachen Erkenntnissen führen.

Denn es ist meist der Lebenswandel, der Job und die Ernährung, die solche Probleme verursachen. Ändern wir etwas an unserem Verhalten, wird sich auch unser Körper verändern.

Machen wir dabei etwas Richtig, ergibt das sogar positive Veränderungen. Noch besser ist es natürlich, gar nicht erst zu warten bis es zu spät ist und vorbeugend in Richtung der eigenen Gesundheit zu schauen.

Welche Ursachen gibt es also für Bluthochdruck?

In ungefähr 10 – 15% der Fälle, ist es eine vorausgehende Erkrankung eines Organs oder Körpersystems. Dann spricht man von Sekundärer Hypertonie.
Die erfolgreiche Behandlung der Grunderkrankung behebt in den meisten Fällen auch die Blutdruckprobleme. Häufige Ursachen einer sekundären Hypertonie sind Nierenerkrankungen, Erkrankungen des endokrinen Systems sowie der Gefäße.

Bei der anderen Form, der Primären Hypertonie kann es erbliche Vorbelastungen geben, die aber nicht automatisch zu einer Erkrankung führen müssen. Selbst wenn jemand vorbelastet ist, sollte das kein Grund sein den Kopf in den Sand zu stecken und den Zustand zu akzeptieren.
Wie gesagt spielt der Lebenswandel eine wichtige Rolle bei dieser Erkrankung und die dazu beitragenden Faktoren sind beispielsweise:

Zu wenig Bewegung, mangelnde Fitness
Zuviel/chronischer Stress
Zuviel Salz im Essen, Snacks und Co.
Zuviel Fastfood und Industriell hergestellte Pseudonahrung
Rauchen/Nikotin (auch passiv)
Zu hoher Alkoholkonsum und
Das aus den gerade genannten Punkten logischerweise folgende Übergewicht.

Das sind (zusammengefasst) die Hauptfaktoren, die letztlich als Auslöser für zu hohen Blutdruck definiert wurden. Oft sind es bei einer Person sogar mehrere dieser Faktoren auf einmal, was das Problem noch erschwert.

Mit welchen Symptomen macht sich zu hoher Blutdruck bemerkbar?

Bemerken werdet Ihr zu hohen Blutdruck wie gesagt erst, wenn Ihr ihn schon habt und dann äußert er sich bspw. durch Anzeichen, wie:

Druckgefühle im Kopf, Kopfschmerzen
Schmerzen in der Herzgegend (bei längerer Druckerhöhung)
Schwindelanfälle, Atemnot bei Belastung
Häufige Müdigkeit und verminderte Leistungsfähigkeit

Das Problem könnt Ihr bekämpfen, indem Ihr überlegt welche der oben erwähnten Faktoren Ihr aus eurem Leben entfernen könnt, bevor die Faktoren euch aus dem Leben entfernen.
Klar ist es schwierig Gewohnheiten aufzugeben, aber es ist eine einfache Rechnung: Gewohnheit gegen Gesundheit und Lebenszeit. Wer gewinnen sollte dürfte klar sein.


 
Ich hab das alles selbst durch, habe viele Jahre stark geraucht und diese Sucht vor mittlerweile 19 Jahren besiegt. Die Folge war dann prompt das Übergewicht und erst Jahre später als ich abgenommen hatte konnte ich auch meinen Blutdruck wieder in den Griff bekommen. Es reicht also nicht aus, nur eine der Ursachen zu bekämpfen.

Ist richtige Ernährung und Fitness notwendig?

Na klar, und eines der ersten Dinge die Ihr tun könnt, ist wahrscheinlich die Ernährungs-Gewohnheiten zu ändern. Auch dazu könnt Ihr hier schon einiges erfahren, zum Beispiel in der Sidebar, in der Kategorie „Ernährung“. Als nächstes (gleichzeitig) muss unbedingt auch etwas für die Fitness getan werden: Kategorie „Fitness“ hier rechts. Das alles spielt Hand in Hand und bringt euch Stück für Stück aus der Misere.

Esst vor allem richtig, Fastfood und Geschmacksverstärkter Pseudonahrungsmüll kann nicht richtig sein. Selber Kochen mit frischen Lebensmitteln schon. Da wisst Ihr wenigstens was Ihr esst und das trainieren macht auch erst Sinn, wenn das Richtige gegessen wird.

Gemüse, Fleisch und Fisch ist besser als alles vom Bäcker. Also mehr Proteine/Eiweiß als Kohlenhydrate. Wenig Obst, denn der Fruchtzucker hilft ja auch nicht beim gesunden Leben und schließlich immer wieder- mehr Bewegung.

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  1. Alexander
    AlexanderNov 24, 2014

    Ernährung, Gesundheit und Fitness gehören für mich zusammen. Da ich aufgrund von Übergewicht an Bluthochdruck gelitten habe, findet ich diesen Artikel sehr empfehlenswert und sehr gut und vor allem verständlich geschrieben.

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