Tägliche Ernährung. Kohlenhydrate aber wie-viel?

Alle Informationen zu gesunder Ernährung der letzten Jahre, Berichte, Ernährungsratschläge, Produktwerbung und, und, und…, sowie sämtliche Literatur zum Thema Ernährung durchzieht die Meinung/Aussage/Erkenntnis, dass der größte Teil unserer täglichen Ernährung aus Kohlenhydraten bestehen sollte. Das ist falsch.


Verkaufs/Umsatzzwänge und Unwissenheit einerseits, Bequemlichkeit, Genusssucht und Medienhörigkeit andererseits sind wahrscheinlich die Gründe dafür. Es muss ja stimmen, was Zeitungen und Fernsehen bringt, tönt es aus den Tiefen der ach so bequemen multifunktionellen Fernsehsessel.

Zu wenig Proteine/ Eiweiß

Mit den Wunschzahlen der Hersteller ausgedrückt sollte der Kohlenhydratanteil in Ihrer Ernährung zirka 55% oder mehr ausmachen. 10 bis 15 % sollten durch Eiweiße und 30 bis 35% durch Fette abgedeckt werden.

Dass diese Werte einerseits nicht richtig sind und andererseits, hier bei uns im schönen „zivilisierten“ Europa noch überschritten werden wird zwar tunlichst verschwiegen, ist aber nicht zu übersehen, wenn Sie mit offenen Augen durch Ihre Stadt laufen. Speziell rund um die Fastfood Tempel tummeln sich etliche (gerade noch) bewegliche Fettberge.

Sicherlich wird auch zu viel des täglichen Kalorienbedarfs durch Fette abgedeckt (ungefähr 45%), doch Fett allein macht bekanntlich nicht Fett. Es wird ja nicht eins zu eins und direkt in den Zellen abgelagert. Vielmehr ist es jedoch so, dass zu wenig Proteine/ Eiweiß (zirka 10 %) und viel zu viel Kohlenhydrate (zirka 45 %) gegessen werden.

Problem „verarbeitete“ Kohlenhydrate

Einige Experten, Werbestrategen der Firmen und vor allem die Bäcker, die uns ihre „Fettmacher“ als gesund anpreisen, versuchen in der Bevölkerung die Meinung auszubilden, das Kohlenhydrate wichtig sind und meinen damit natürlich ihre Produkte.

Diese „verarbeiteten“ Kohlenhydrate sind jedoch der Hauptgrund dafür, dass die Probleme mit dem Übergewicht zunehmen. In den Produkten sind viel zu viele (leere) Kohlenhydrate und zusätzlich Zucker enthalten und beides wird vom Körper auf die gleiche Art, „schnell“ in Energie umgewandelt.

Da Ihr Körper jedoch in den meisten Fällen diese Menge an Energie, in dem Moment nicht benötigt, wird das alles sofort gespeichert und jetzt raten Sie mal wo!
Proteine/Eiweiß und Fette kann der Mensch genauso in Glukose umwandeln, nur braucht er dafür schon einen Teil der Energie. Da es Ihnen um das Verbrennen von Fett/gespeicherter Energie geht, ist das der richtige Weg denn „verbrennen“ ist besser als speichern.

Glukagon ist der Schlüssel

Kohlenhydrate und hier im Besonderen der Kohlenhydratkomplex Glykogen helfen zwar einerseits der Leber, Ihren Körper gegen Giftstoffe zu schützen und den Protein-Abbau zu kontrollieren doch zum größten Teil sind Ihnen Kohlenhydrate beim Abnehmen keine Hilfe.


Wenn Sie wirklich abnehmen wollen sollten Sie nicht auf die Kalorien achten, sondern auf den Anteil der Kohlenhydrate in Ihrer Nahrung. Essen Sie Kohlenhydrate, sollten Sie sich bewusst sein, dass fast sofort Ihr Blutzuckerspiegel steigt und ist dieser erhöht, beeinträchtigt das ein optimales Zusammenspiel von Insulin und Glukagon. Dieses Glukagon ist jedoch der Schlüssel, der die Fettdepots erst öffnen kann, was bedeutet:
Insulin oben – Glukagon unten: Kein abnehmen!
Insulin unten – Glukagon oben: Abnehmen!

Hierzu noch ein Zitat aus der Wikipedia – Kohlenhydrate
(Zitat)
„Kohlenhydrate gelten nicht als essentiell, da der Körper sie in der Gluconeogenese unter Energieaufwand aus anderen Nahrungsbestandteilen wie Proteinen und Glycerin selbst herstellen kann. Da insbesondere das Gehirn hochgradig von Glucose als Energieträger abhängig ist und keine Fette verwerten kann, muss der Blutzuckerspiegel in engen Grenzen gehalten werden. Dessen Regulation erfolgt durch das Zusammenspiel von Insulin und Glucagon. Bei Kohlenhydratmangel wird das Gehirn durch Ketonkörper versorgt, was sich z. B. bei einer Diät durch Acetongeruch bemerkbar macht. Eine völlig kohlenhydratfreie Ernährung wurde im Tierversuch bei Hühnern problemlos vertragen, auch eine Langzeitstudie an Kindern und jungen Erwachsenen mit der sehr kohlenhydratreduzierten ketogenen Diät zeigte gesundheitliche Unbedenklichkeit. Eine eigenständige Erkrankung des Menschen durch das Fehlen von Kohlenhydraten ist unbekannt. Der Energiegehalt eines Gramms Kohlenhydrat beträgt rund 17,2 Kilojoule (4,1 kcal).“
(Zitatende)

Ideale Kost enthält weniger Kohlenhydrate

Proteine können ebenso gut als Brennstoff verwendet werden. Ihr Körper setzt sie zwar für die Zellerneuerung und das Zellwachstum ein (Haut, Nägel und Haare sind dankbar für Proteine/Eiweiß), verwendet sie aber auch zur Verbrennung und dort sind sie ebenso wertvoll.

Wir gehen einfach mal davon aus, dass Sie nicht zu den Leuten gehören, die den größeren Teil ihres täglichen Kalorienbedarfs durch Kohlenhydrate decken und dadurch gar nicht abnehmen können.

Die ideale Kost enthält weniger Kohlenhydrate. Zuviel an Kohlenhydraten ist außerdem eine Ursache dafür, dass es Ihrem Stoffwechsel an hochwertigem Protein/Eiweiß mangelt. Protein/Eiweiß wird aber auch dringend für das Wachstum und die Zellerneuerung gebraucht. Hier sollten Sie auf die optimale Menge achten.

Methoden wie zum Beispiel „Schlank im Schlaf“ funktionieren auf solchen Ernährungsgrundlagen bzw. Prinzipien und das viel gepriesene „im Schlaf abnehmen“ bedeutet eben nicht zu hungern, sondern abends das richtige zu essen.

Das ist natürlich nicht immer einfach, besonders wenn Sie von alten Gewohnheiten gequält werden und deshalb wird Ihnen ein sinnvolles Coaching dort weiterhelfen und Sie zusätzlich motivieren.

Jeder kann zwar im Schlaf abnehmen, da aber die meisten nicht wissen wie und was sie essen sollen um diesen Effekt zu erzielen, ist es schon gut, dass es auch solche Angebote gibt.

Der beste Weg anzufangen, gesund zu Leben ist also den Blick auf die Kohlenhydrate zu heften, aufzuhören nach den Kalorien zu schauen und sich mehr zu bewegen. Jeder Schritt zählt!

Der Schlüssel Gewicht zu verlieren liegt darin, zusammen mit einem sinnvollen Fitnesstraining, auf „verarbeitete“ Kohlenhydrate weitgehend zu verzichten.
Es funktioniert und wenn Sie, bei Ihren Aktivitäten, an die schnelle Verfügbarkeit von Energie durch Kohlenhydrate, denken, werden Sie diese auch richtig einsetzen.

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