Kaffeevarianten machen Dick?


Inzwischen gibt es ja alles fertig zu kaufen, also erst einmal ein Frühstücksdrink und ein Glas Orangensaft am Morgen, kurz darauf im Büro ein Cappuccino oder ein Latte Maciato (meist aus dem Automaten). Zwischen Frühstückspause und Mittag noch einer dieser fertigen Energiedrinks, mhhh… lecker.


Nicht zu vergessen am Nachmittag noch ein Kaffee oder Cappuccino, (natürlich wieder aus dem Automaten, weil‘s so schön bequem ist). Zum Abendessen und danach noch ein, zwei gemütliche Gläschen Wein oder ein paar Flaschen von dem leckeren Bier, jaaa… so lässt es sich leben, oder?

Jetzt wird es ja bald wieder wärmer und Ihre Bemühungen im Sommer wieder eine gute Figur zu machen tragen wahrscheinlich langsam die ersten Früchte. Gerade die, bei den ersten warmen Sonnenstrahlen wieder sehr beliebten Genuss und Erfrischungsgetränke können es jedoch in sich haben und die Bemühungen der letzten Monate wieder zunichtemachen.

Jede Menge Kalorien gelangen mit solchen Getränken schnell in Ihren Körper. Seit Wochen achten Sie (genau wie viele andere Menschen) genau darauf, „wann“ Sie „was“ Essen um nicht zu viel Nahrung (und die Richtige) zu sich zu nehmen nur, dass Trinken wird von den meisten häufig unterschätzt.

Dass es dem Körper vollkommen egal ist ob er aus Getränken oder aus dem Essen die benötigte Energie bezieht, ist ein wichtiger Punkt. Sie sollten sich dessen bewusst sein, wenn Sie Erfolg beim Abnehmen haben wollen und nicht schon wieder alles auf den Jojo-Effekt schieben möchten.

Kalorien erst kauen oder gleich schlucken

Ob Sie die vielen Kalorien, die nicht verbrannt werden und sich auf der Waage niederschlagen nun schlucken oder vorher noch kauen ist Ihrem Körper und Ihrem Stoffwechsel vollkommen egal. Je schneller die Energie zur Verfügung steht, desto mehr kann gespeichert werden und da neben den Getränken auch noch gegessen wird, geht das Sammeln in den Depots noch schneller. In einem dieser „Trendcafe’s können mehr Kalorien stecken als ein Burger, was vielen gar nicht bewusst ist.

Genau deshalb kommt es oft zu solchen Fragen, wie: „Warum nehme ich denn nicht ab/wieder zu, obwohl ich darauf achte was ich esse“. Aussagen wie: „Da trainiert man nun wie verrückt und nimmt trotzdem nicht ab, das hat doch alles keinen Sinn“, können auch solche Ursachen haben.

Dass das Zunehmen immer schneller geht als „das Abnehmen“ ist auch bekannt und hier helfen diese „Getränke“ auch kräftig mit. Beispielsweise ist in einem kleinen Glas Orangensaft mit rund 90 Kilokalorien hat bereits so viel Energie wie in zirka 20 Gummibärchen und dadurch macht sich der Fruchtzucker auch nicht gerade beliebt bei Abnehmwilligen Menschen.

Kommen Sie in einem dieser „gemütlichen „Coffeeshops“ mal in die Versuchung einen „White Chocolate Frappuccino Creme“ zu bestellen, nehmen Sie sogar mehr als 600 Kilokalorien auf einen Schlag zu sich und das ist mehr (sofort verfügbare) Energie, als in einem Hamburger mit Pommes aus dem Fastfood-Tempel nebenan steckt. Vom Trinken werde ich nicht Dick! Oder doch?

Tückische Hinterlistige Getränke?

Die meisten der „flüssigen“ Kalorien werden vom Körper (was die Sättigung betrifft) schlichtweg ignoriert weil Sie keine Energiezufuhr signalisieren und sich kein Sättigungsgefühl einstellt wie nach den Mahlzeiten. Genau darin liegt der große Irrtum in dem Sie sich (unbewusst) befinden, denn verarbeitet wird auch diese „schnelle und einfach“ zugeführte Energie auf die gleiche Art wie das Essen. Nun sind solche Getränke ja nicht hinterlistig oder tückisch und auch die Hersteller meinen es eigentlich gut (wahrscheinlich).

Wir wollen ja genießen und sollen das auch, keinem soll das verboten werden. Wenn Sie aber abnehmen wollen, ist es besser die Anzahl solcher „Genüsse“ soweit zu reduzieren, dass es auch Genüsse bleiben und der Genuss nicht zum alltäglichen Normalverhalten wird. Wie immer macht es also hier wieder die Menge, die Regelmäßigkeit und die lieben Gewohnheiten. In diesen drei Punkten liegt auch die Tücke dieser Getränke.


Mittlerweile gibt es Studien (obwohl das jeder selbst merken kann), die bereits ermittelt haben, dass täglich durchschnittlich 200 bis 300 Kalorien allein durch das übermäßige Verwenden von Zucker in solchen Getränken aufgenommen werden. Das ist so, allein der Zuckergehalt eines dieser Softdrinks liegt beispielsweise schon über dem täglich empfohlenen Richtwert für die gesamte Zuckermenge einer Person.

Für sogenannte „Smoothies“ gilt das Gleiche besonders wenn Eiscreme hinzugegeben wird. Nehmen Sie einen „Bananenshake“ zu sich, ziehen Sie sich zirka 300 Kilokalorien durch den Strohhalm und es ergeht Ihnen ähnlich wie mit den Smoothies.

Fruchtsäfte ohne Zuckerzusatz verwenden

Bei den meisten fertig gekauften Eistees sollten Sie ebenfalls entsprechend aufpassen, denn auch dort wird meistens sehr stark gesüßt Ihr Kalorien-Konto genauso erhöht wie Fruchtsäfte. Die Zinsen dieses Kontos sehen Sie dann im Spiegel. Sicher sind das alles Dinge, die Ihre Seele streicheln und die ab und zu gut tun,
doch wird von den Ernährungsexperten empfohlen, Fruchtsäfte ohne Zuckerzusatz zu verwenden und diese, vermischt mit Wasser als „Schorle“ zu trinken. Passende Getränke, besonders wenn es um das Thema Abnehmen geht, sind eben solche Getränke und die „Schorle“ ist so ein klassischer Durststiller.

Wasser oder Kräuter/Früchtetees gelten ebenfalls als klassische Durststiller. Leitungswasser ist nicht nur in der Lage Ihren Geldbeutel zu schonen, sondern auch die Hüften. Es füllt den Magen Kalorienfrei und man isst weniger und es gilt auch dadurch als Schlankmacher. Eine tägliche Menge von 1,5 Litern Wasser ist Empfehlenswert und diese Menge können Sie ganz einfach erreichen indem Sie bei jeder Mahlzeit Wasser Trinken (am besten schon einen großen Schluck davor).

Über den Tag verteilt noch Tee und verdünnte Schorlen aus frisch gepressten Säften dazu und die Menge ist locker geschafft. Immer etwas zu trinken in Ihrer Nähe zu haben, ist die beste Möglichkeit den Appetit zwischendurch zu bremsen.

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Steffen Beyer auf Google +