Fühlen – Denken – Verhalten

Wie im letzten Beitrag angekündigt, erfahren Sie in diesem Artikel, wie verschieden die Denk- und Verhaltensmuster/Gewohnheiten sind und anfangen muss man mit der Aussage, dass jede Ablenkung Ihnen bei Ihren Versuchen Ihre Gewohnheiten zu verändern schadet und die meisten Menschen so zerstreut oder mit Aufmerksamkeit bei der Arbeit sind, dass sie nicht an sich selbst denken.


 
Es ist sicher, dass es viele gute und vielleicht noch mehr schlechte Angewohnheiten gibt. Alle sind irgendwie, irgendwann (bevor sie automatisiert wurden) eingeübt worden. Unterschieden werden können Sie in Denkgewohnheiten, Gefühlsgewohnheiten oder Verhaltensgewohnheiten.

Ihre Denkmuster/Gewohnheiten

sind es beispielsweise, die Sie Dinge oder Erfahrungen gut oder schlecht beurteilen lassen. Im Prinzip kann man sagen: Wir sind, was wir denken! Dabei ist es sehr wichtig, wie Sie von sich selbst denken, denken Sie schlecht von sich, dann fühlen Sie sich auch so. Denken Sie dauernd schlecht von sich, sind Sie auch dauernd schlecht gelaunt und es ist kein Wunder wenn Ihnen dann alle aus dem Weg gehen (was Sie schließlich noch mehr frustriert und deprimiert).

Gefühlsgewohnheiten

bezeichnen Emotionalität. Angst, Ärger oder Trauer sind solche Gefühlsgewohnheiten. Klar werden Ihnen (leider) immer wieder solche negativen Dinge begegnen irgendwie gehört auch das zum Leben. Nur sollten Sie lernen damit umzugehen und mit einigen Dingen muss man eben abschließen weil man sie nicht mehr ändern kann (so sehr man auch möchte). Das Geheimnis des Glücks ist eben, das man loslassen kann/ muss/ soll!

Verhaltensgewohnheiten

Hier können Sie am besten Änderungen herbeiführen. Klar fällt das jedem zu Anfang schwer, mit jedem Tag, den Sie länger durchhalten wird es aber leichter und Sie sind auch jeden Tag etwas mehr Stolz auf sich wieder einen Schritt geschafft zu haben (mit Sicherheit. Das fördert wiederum das Gefühl der guten Laune und motiviert Sie weiterzumachen. Merken Sie etwas? Genau, das ist ein Kreislauf den Sie selbst in Gang setzen können und der Sie in eine positiven „Aufwärtsspirale“ zu einem neuen gesunden, aktiven und besseren Leben führen wird.

Auch wenn’s nicht leicht ist, handeln Sie!

Sie werden auf jeden Fall das Gefühl haben, dass Ihnen etwas fehlt, wenn Sie es nicht tun/wenn Sie nicht handeln. Sicher,Gewohnheiten lassen sich nicht so leicht abgewöhnen, alles was sich einmal über Jahre als Ritual festgesetzt hat, braucht Zeit, um wieder entfernt zu werden und hier sind es die bequemsten (meist schlechten) Angewohnheiten, die sich am hartnäckigsten festhalten.

Aus Langeweile eine Zigarette anzuzünden oder aus Frust oder Langeweile zu essen sind solche bequemen Angewohnheiten, die oft sehr tief verankert sind. Wenn Sie viele Dinge eher pessimistisch sehen und vielleicht aufgrund ihrer Erfahrungen vor allem die Nachteile zur Bewertung nutzen, sehen Sie oft die vielen Aspekte nicht, die einen positiven Einfluss haben könnten. Selbst die schlechten Gewohnheiten haben also eine Art Schutzfunktion.

Wir werden immer den einfachsten Weg suchen obwohl wir genau wissen, dass dieser meist zu keinem Ziel führt das wir anstreben.
Durch die richtigen Gewohnheiten entsprechend zu denken oder zu handeln, ist der beste Weg um etwas zu verändern.

Handeln aber sollten Sie auf jeden Fall, sobald Sie bemerken, dass etwas nicht stimmt. Egal ob es Stress oder Übergewicht ist, selbst bei zu viel Bequemlichkeit merkt eigentlich jeder, dass das nicht richtig sein kann.
Wenn es nicht gleich klappt mit dem Abgewöhnen ist das auch nicht so schlimm, solange Sie nicht aufgeben und weitermachen.

Eckart von Hirschhausen: „Man kann auch mal mit Freude scheitern.“
Victor Hugo: „Die Zukunft hat viele Namen: Für Schwache ist sie das Unerreichbare, für die Furchtsamen das Unbekannte, für die Mutigen die Chance.“

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