Sinnvolle Rituale und individuelle Gewohnheiten

Wir haben alle Gute und schlechte Gewohnheiten, das ist so, warum auch immer. Es gibt welche, die Sie täglich begleiten, die Sie gar nicht richtig wahrnehmen (können/wollen) und mit denen Sie einfach nur funktionieren. Es gibt aber auch Gewohnheiten, die Sie sehr wohl bemerken und eigentlich auch abstellen möchten, doch haben Sie genauso bemerkt, dass das nicht so einfach ist.


Meistens ist es gut wenn Gewohnheiten „automatisch“ ablaufen, zum Beispiel denken die meisten über das Zähneputzen morgens und abends gar nicht nach und genauso kann es auch bei Ihren Fitness und Ernährungsgewohnheiten sein (wenn Sie es zulassen).

Je nachdem was man für Beschäftigungen, Jobs und Hobbys hat, können Ihnen sinnvolle „Rituale“ genau wie unsinnige den ganzen Tag begegnen. Die falschen dieser „individuellen Gewohnheiten“ können aber auch fatale Folgen haben.

Unbewusste positive Gewohnheiten

Viele Ihrer unbewusst ablaufenden Gewohnheiten haben eine positive Wirkung auf Ihr Leben, Ihre Fitness und Ihre Gesundheit, aber sicherlich hat jeder auch Rituale, die er gerne loswerden will. Dass jeder Mensch ein „Gewohnheitstier“ ist, haben Sie bestimmt schon von vielen Seiten gehört und daran kann nur erinnert werden,
denn Sie wissen ja, diese sogenannten „Reaktionsmuster“ laufen meist automatisch ab und zwar genauso, wie Sie sich diese antrainiert haben.

Für Ihre Gesundheit, Ihre Fitness und für erkennbare Erfolge bei der Erreichung Ihrer Ziele ist es wichtig, die richtigen “Gewohnheiten” zu finden und sich diese anzutrainieren. Das sich dort der „innere Schweinehund“ meldet, weil sich jeder Organismus zunächst gegen Veränderungen wehrt, sich gegen alles Neue sträubt, ist ganz normal.

Wir lieben schließlich alle unsere Bequemlichkeit. Ziemlich jeder, der schon versucht hat, abzunehmen, sich etwas abzugewöhnen, oder die Ernährung erfolgreich umzustellen, hat das alles mit Sicherheit auch erlebt. Genauso wie jeder weiß, dass unser Unterbewusstsein uns gern am Handeln hindert und hartnäckig an den schlechten “Gewohnheiten” festhält.

Macht der Gewohnheiten

Auch die Macht Ihrer Gewohnheiten ist deshalb so groß, weil genau dieses Verhalten über Jahre, manchmal Jahrzehnte regelmäßig wiederholt und dadurch noch verstärkt wird. Es bilden sich äußerst wirksame unbewusste Verhaltensmuster, die Sie in Ihrer „Box aus Gewohnheiten“ festhalten. Genauso groß ist die Macht der positiven Gewohnheiten. Nur dass Ihnen diese Macht die Freiheit und Sicherheit gibt, Ihre Box zu verlassen.


Wenn Sie also darüber nachdenken, welche Möglichkeiten und Methoden es gibt, sich bessere, neue Gewohnheiten zuzulegen, sollten Sie zuerst mit der Feststellung klarkommen, dass schlechte Gewohnheiten deswegen schwer zu verändern sind, weil sie sich so gut anfühlen, obwohl sie Ihnen eigentlich Schaden und im Weg zur Gesundheit stehen.

Umgang mit Gewohnheiten. Bewusst Einfluss nehmen.

Gewohnheitsmäßig gehen Sie mit Ihrem Leben und Ihrem Körper auf bestimmte Art und Weise um. Das machen alle so und (Überraschung) Sie auch. Es ist auch sehr wichtig, dass viele Ihrer Handlungen automatisch ablaufen. Wenn Sie jede Handlung bewusst ausführen und vielleicht noch hinterfragen, wäre das Leben (so wie wir es kennen) bestimmt nicht auszuhalten.

Beim Autofahren erst darüber nachdenken müssen ob Sie die Kupplung treten sollen beim Schalten oder nicht, ist eine grausame Vorstellung. Konzentrieren Sie sich also lieber nicht auf das, was Sie sich abgewöhnen wollen, sondern auf die positiven Eigenschaften und Verhaltensweisen, die Sie sich zu Eigen machen möchten.
Bewusst Einfluss nehmen, ist das Ziel zu dem Sie steuern sollten um Veränderungen zu erreichen.

Im nächsten Beitrag erfahren Sie wie verschieden die Denk- und Verhaltensmuster/Gewohnheiten sind und wo Sie am besten Änderungen erreichen. Wenn Sie den Beitrag nicht verpassen wollen, können Sie sich über den RSS Feed (oben rechts) die Information über die Veröffentlichung der neuesten Beiträge per Mail senden lassen. Bis dorthin,

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Steffen Beyer auf Google +