Kohlenhydrate als Teil der täglichen Ernährung?

In vielen Artikeln und Tipps zum Thema “Abnehmen”, könnt Ihr nachlesen, dass ein großer Teil der täglichen Ernährung aus Kohlenhydraten bestehen sollte. Keiner erwähnt dort, dass dies nur auf bereits aktive, sportliche Menschen zutrifft, die bereits schlank sind und diese Energie für ihr Training brauchen. Wer jedoch abnehmen will, tut sich mit solchen Tipps keinen Gefallen. Aber wie gesagt, dass erzählt euch niemand.


 

Kohlenhydrate als Abnehmlösung ungeeignet

Zu viele Kohlenhydrate sind als Abnehmlösung vollkommen ungeeignet. Vor allem verarbeitete Kohlenhydrate (Stichwort “Bäcker”) werden genauso schnell wie Zucker in Energie umgewandelt und ebenso schnell in den Fettzellen gelagert werden.

Durch die Erhöhung des Blutzuckerspiegels ist es gleichzeitig unmöglich, Speicherfett zu verbrennen, was es für Abnehmwillige noch schwieriger macht, irgendeinen Erfolg zu erzielen.

Ungefähr 45 % des täglichen Kalorienbedarfs werden in Europa durch Kohlenhydrate gedeckt (zu viel), 45% durch Fette und 10 % durch Protein/Eiweiß (zu wenig). Die „Fettmacher” Kohlenhydrate werden uns erfolgreich als wichtig und lebensnotwendig aufgetischt.

Unser Körper kann seine Energie jedoch genauso gut (oder besser), aus Fetten und Proteinen herstellen. Angeblich macht ja nur das Fett-”fett”. Diese Aussagen sind absolut unsinnig!

Kohlenhydratarme Ernährung

Die ideale Kost (die für jeden verschieden ist), sollte also weniger Kohlenhydrate enthalten und diese sollten komplex sein, also aus natürlichen Quellen, wie Gemüse stammen.

Die einfachen verarbeiteten Kohlenhydrate vom Bäcker gehören leider nicht dazu, auch nicht die im Vollkornbrot.

Zucker (nichts anderes sind Kohlenhydrate), ist ein genauso guter Geschmacksträger wie Fett und dass ist der einzige Grund, warum uns das alles so gut schmeckt. Soll es ja auch, kein Problem.

Gerade der gute Geschmack verleitet uns aber leider dazu mehr zu essen und das ist es, was uns Dick macht. Klar schmeckt das alles gut, genauso ist es ja gedacht und je besser es schmeckt, desto mehr… naja.


 
Sinnvoller wäre, die falschen und leeren Kohlenhydrate (nicht nur aus Weißmehl), durch Proteine/Eiweiß zu ersetzen, dann können die Kohlenhydrate nicht mehr schaden und ihr werdet euch gleich besser, aktiver fühlen. Mal abgesehen davon, dass es mit dem abnehmen dann doch funktioniert.

Einfach und schnell zu bekommen: Nahrungsmüll

Das Alibi -Salatblatt und das Tomaten-Scheibchen auf dem Burger beruhigt vielleicht etwas das Gewissen, aber sinnvoller ist es, das Brötchen „drum rum“ wegzulassen. Auch wenn Fastfood noch so gesund und biologisch aussieht, ist es für eine gesunde Ernährung vollkommen wertlos.

Übergewicht tritt in Ländern mit einer Kohlenhydratreichen Ernährung viel öfter auf, das ist bekannt und liegt auch daran, dass diese Art der Ernährung (m.M.n. von den Herstellern gesteuert) angepriesen wird. Einfach und schnell zu bekommen, ist der Nahrungsmüll auch und dieses Essverhalten unterstützt noch den Stress, dem wir und täglich aussetzen.

Die daraus folgenden Erkrankungen, wie zum Beispiel Bluthochdruck und Diabetes treten auch wesentlich häufiger auf und das freut schließlich die Pharmaindustrie.

Fazit

Schon wenn Ihr ungefähr eine Vorstellung davon habt, wie das mit der Ernährung funktioniert, werdet Ihr öfter daran denken, hinterfragen und entsprechend handeln. Das Hinterfragen wird zur neuen, besseren Gewohnheit werden und das hilft euch schließlich abzunehmen.

Zumindest ist eine bessere, bewusste Ernährung ein Teil des Lösungsweges. Kohlenhydrate sind jedenfalls keine Abnehmlösung und Energie aus Kohlenhydraten benötigen wir nur dann, wenn wir sie auch verbrennen.

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Steffen Beyer auf Google +